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Lenovo stellt neue Moto Mods Konzepte vor

Lenovo glaubt weiter an die modularen Smartphones. Auf einem Event in Ghana hat der Smartphone-Hersteller neue Mod Konzepte für das Moto Z vorgestellt.

Smartphones haben eine ziemlich kurze Lebensdauer. Mittlerweile werden Smartphones solange genutzt wie der Vertrag läuft. Das sind meistens zwei Jahre. Danach muss ein neues Smartphone her. Damit Smartphones nicht so schnell überholt sind, gab es vor ein paar Jahren die Idee der modularen Smartphones. Wie bei einem Computer sollte es möglich sein die einzelnen Komponenten des Smartphones auszutauschen und mit besseren zu ersetzten. Die Idee war ambitioniert, vielleicht sogar zu ambitioniert. Am Ende waren es nur einige Hersteller, die Module für ihre Smartphones angeboten haben. Mit denen konnte etwa der Akku vergrößert oder die Lautsprecher verbessert werden. Zu diesen Herstellern gehört unter anderem Lenovo, die mit ihrem Moto Z weiter auf die modularen Smartphones setzten. Jetzt wurden neue Konzepte für Module für das Moto Z vorgestellt.

Das Event von Lenovo fand in Ghana statt. Dort stellte man neue Konzepte für die sogenannten Moto Mods vor. Im Fokus der Präsentation stand die „Moto 360 Camera Mod“. Die Moto Mod wurde bereits von dem Leaker Evan Blass auf Twitter präsentiert. Es ist eine Kamera, die 360 Grad Aufnahmen ermöglicht. Diese kann man dann auch auf Twitter oder Facebook streamen. Auch interessant für Kamerafreunde ist, dass mit einer anderen Moto Mod Idee das Moto Z mit Objektiven von DSLR Kameras ausgerüstet werden kann.

Auch für den Audio-Bereich wurden neue Konzepte vorgestellt. Die Moto Mod „ROKR“ soll ein besserer Lautsprecher für das Moto Z sein. Mit der Mod „Studio“ will man dem Moto Z die Möglichkeit für bessere Tonaufnahmen ermöglichen

Doch so richtig konkret ist man auf der Präsentation nicht geworden. Lenovo hat mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie bereits LG. Die haben bereits mit dem LG G5 versucht Mods für Smartphones in Mode zu bringen, sind aber gescheitert. Das Smartphone hat sich deutlich unter den Erwartungen verkauft und Dritthersteller die Mods für das Smartphone entwickelten gab es kaum. Bei den Moto Mods läuft zwar schon besser, doch mehr als eine knappe handvoll neue Moto Mods gibt es wohl auch dieses Jahr nicht. Das große Problem ist vor allem der Preis. Es macht wenig Sinn viel Geld für teure Mods auszugeben, um ein durchschnittliches Handy zu verbessern, anstatt von Anfang auf ein Top-Smartphone zu setzen. Darüber hinaus sind Mods wie bessere Lautsprecher oder größere Akkus mit einem guten Lautsprecher oder einem externen Akku billiger und besser zu ersetzen als mit den Moto Mods.
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