Vodafone-Chef erwartet Konsolidierung der Branche
Jens Schulte-Bockum, der Chef von
Vodafone Deutschland, erwartet eine Konsolidierung der Telekommunikations-Branche.
Das „Klein-Klein auf Unternehmensebene“ müsse überwunden werden, auch um gegenüber großen US-Konzernen bestehen zu können, so der Vodafone-Chef gegenüber dem Düsseldorfer „
Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Mit der
Telekom sei Vodafone wieder „auf Augenhöhe“, denn Vodafone habe bei der Netzqualität aufgeholt. In einem Jahr wolle man ein vollmodernisiertes Netz und über 90 Prozent
LTE-Abdeckung haben.
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Bisher war das Bundeskartellamt ein Gegner der Konsolidierung im Markt, aber der Vodafone-Chef erwartet von dort künftig weniger Widerstand. „Es hat sich einiges geändert. Heute werden große Konsolidierungen in der Telekommunikations-Branche auf europäischer Ebene entschieden.“
Mit
Kabel Deutschland hat Vodafone ja bereits einen Kabelnetzbetreiber übernommen. Zum möglichen Kauf des Kabelnetzbetreibers
UnitymediaKabel BW sagte der Vodafone-Chef dem „Handelsblatt“: „Wir haben keine akuten Pläne. Aber in der Tat: Ein weiterer nationaler Festnetzanbieter täte dem deutschen Markt sehr gut.“
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