O2-E-Plus-Fusion: Monopolkommission für weitgehende Auflagen
Die Monopolkommission verlangt weitgehende Auflagen für die geplante
O2-E-Plus-Fusion.
Für eine Genehmigung der O2-E-Plus-Fusion müsse die EU-Kommission die Bedingung stellen, dass die O2-Muttergesellschaft Telefónica einen Käufer für „einen wesentlichen Teil der Geschäftsaktivitäten“ präsentieren, sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, gegenüber der „
Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Zudem müsse garantiert sein, dass dieser Käufer als neuer vierter Netzbetreiber auftreten könne.
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Der O2-E-Plus-Fusion steht die Kommission, die die Bundesregierung berät, schon deshalb sehr kritisch gegenüber, weil mit E-Plus ausgerechnet das Unternehmen verschwinden würde, das den Markt bisher am stärksten aufgemischt hat. Die Monopolkommission hatte deshalb schon im Dezember 2013 eine vertiefende Prüfung der O2-E-Plus-Fusion eingeleitet.
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Für die Übernahme von E-Plus will der spanische Telefónica-Konzern 8,6 Milliarden Euro zahlen. Durch die O2-E-Plus-Fusion entstünde der nach Kundenzahlen größte deutsche Netzbetreiber. Eine Entscheidung soll bis zum 23. Juni 2014 fallen.
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