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Studie: Nur 1% FTTH-Glasfaseranschlüsse

In Deutschland verfügt nur ein Prozent der Haushalte über Glasfaseranschlüsse, die direkt in die Wohnung reichen. Vorreiter beim Ausbau von Fiber To The Home (FTTH) sind regionale Internet-Provider. Das ist das Ergebnis einer Studie des Interessenverbands FTTH Coucil Europe.

Laut Studie existieren in Deutschland 275.000 aktive FTTH-Anschlüsse, die via Glasfaser Download-Geschwindigkeiten von 100 bis 200 Megabit pro Sekunde (MBit/s) bieten. Technisch gesehen bergen die direkten Glasfaseranschlüsse laut FTTH Council Europe zudem erhebliche Leistungsreserven.

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Nicht die Deutsche Telekom, sondern regionale Internet-Provider wie M-net haben die meisten FTTH-Kunden. So versorgen die Münchner derzeit 90.000 direkte Glasfaseranschlüsse. Der im Rheinland aktive Internet-Provider NetCologne folgt mit 88.000 FTTH-Haushalten auf dem zweiten Platz. Der Anbieter wilhelm.tel aus Norderstedt bei Hamburger verzeichnet immerhin 45.000 FTTH-Anschlüsse. Die Telekom folgt abgeschlagen mit 18.000 Kunden.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den erschlossenen Haushalten, die einen FTTH-Anschluss erhalten könnten, wenn sie den Auftrag dazu gäben. Die regionalen Internet-Provider kommen zusammen auf rund eine Million Kunden, die Telekom auf lediglich 300.000.

Anders sieht das bei VDSL-Anschlüssen aus, wo die Telekom laut Studie Marktführer ist. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 15 Millionen VDSL-Anschlüsse mit Download-Geschwindigkeiten von maximal 50 MBit/s. Mit neuen Übertragungstechniken wie Vectoring könnte VDSL den wachsenden Bandbreiten-Bedarf noch eine Weile lang decken, so FTTH Coucil Europe.

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