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Bundeskartellamt sieht Fusion von O2 und E-Plus kritisch

Nach der Monopolkommission sieht auch das Bundeskartellamt sieht die geplante Fusion von O2 und E-Plus kritisch.

„Die Verringerung von vier auf drei Mobilfunk-Anbieter ist wettbewerbsrechtlich alles andere als ein Selbstläufer, zumal gerade E-Plus in der Vergangenheit beim Preiswettbewerb besonders aktiv war“, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt.

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„Wir sehen natürlich auch den hohen Investitionsbedarf in der Branche und den daraus resultierenden Konsolidierungsdruck. Hier steht eine sehr sorgfältige Prüfung an.“

Wenn die O2-Betreiberin Telefónica Deutschland E-Plus übernehmen würde, wäre der neue Mobilfunk-Anbieter nach Zahl der Kunden größer als der bisherige Marktführer Deutsche Telekom. Der Netzbetreiber Vodafone, der bislang knapp die Nummer Zwei ist, wäre ebenfalls überholt.

Telefónica lässt sich die geplante Übernahme von E-Plus rund acht Milliarden Euro kosten. Fünf Milliarden Euro will das Unternehmen an die niederländische E-Plus-Muttergesellschaft KPN in bar zahlen. Zudem sichert sich KPN 17,6 Prozent an dem fusionierten Unternehmen, so der Plan.

Um die Tarife von O2 und der E-Plus-Marken BASE, blau.de, simyo und yourfone.de mit denen der Konkurrenz zu vergleichen, nutzen Sie unseren Mobilfunkrechner.

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