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Firefox profitiert von Schwäche des Internet Explorer

Als Reaktion auf Warnungen vor Sicherheitslücken im Microsoft-Browser Internet Exploreram 15. Januar 2010 sind viele Anwender in Deutschland auf den Konkurrenten Firefox von Mozilla umgestiegen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des AT Internet Institute. Den Verlust für den Internet Explorer unter deutschen Anwendern schätzt das Institut auf circa 2,7 Prozentpunkte. Der Anteil von Mozillas Browser Firefox stieg im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent.

Die Talfahrt des Internet Explorer hatte nach Angaben von AT schon vor mehreren Monaten ihren Lauf genommen. In ihrer letzten Browser-Statistik vom Dezember 2009 konstatierten die Marktforscher, dass der Anteil der Explorer-Anwender in den letzten sechs Monaten um 3,6 Prozentpunkte auf 58,6 Prozent gesunken war.

Nachdem Sicherheitslücken in mehreren Versionen des Internet Explorers bekannt wurden, hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am 15. Januar 2010 empfohlen, den Microsoft-Browser vorerst nicht zu nutzen, sondern bis zum Vorliegen eines Patches auf einen alternativen Browser umzusteigen.

Vor den Warnungen des BSI wurde bekannt, dass eine Lücke im Internet Explorer einen Angriff gegen Google, Adobe und zahlreiche andere US-Firmen ermöglicht hatte. Hinter den Angriffen mit Trojaner-Downloadern auf Windows-Rechnern wurden chinesische Cyber-Spione vermutet. Mittlerweile hat Microsoft die Lücke offiziell bestätigt und mit einem Notfall-Patch geschlossen.

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